Meine 3 Tipps für deine Work-Life-Balance

Da ich immer wieder gefragt werde, erst gestern von einer meiner besten Freundinnen, wie ich es schaffe, neben der Geschäftsführung meines Café Lottis, den Beratungen für andere Unternehmen und auch dem Studium in den letzten Jahren nicht vor Erschöpfung umzufallen, möchte ich meine drei Tipps für eine gute Work-Life-Balance heute mit dir teilen.

Ich habe mich in den letzten Jahren viel mit mir bzw. der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, so dass ich mittlerweile weiß, was ich brauche und was mir guttut. Im stressigen Alltag auch mal „nein“ zu sagen und seine Bedürfnisse ganz nach vorne zu stellen, hilft, danach wieder für andere da sein und unterstützen zu können.
Denn wenn du nicht auf dich selbst aufpasst und es dir dann nicht mehr gutgeht, bringt das ja dann keinem etwas.

Tipps Work-Life-Balance

Tipp 1:  Nimm dir gezielt Zeit für dich!

Der erste Tipp, den ich für dich habe, lautet: Nimm dir gezielt Zeit für dich selbst und mach etwas alleine. Das kann ein Ausflug sein, der Besuch in einem Café oder Restaurant oder auch mal ein paar Tage alleine wegzufahren. Ich selbst fahre mehrmals im Jahr ein paar Tage allein in den Urlaub. Warum? Weil es mir hilft, einfach mal nur bei mir zu sein, mit keinem reden zu müssen, wenn ich nicht mag, alles tun zu dürfen, was ich mag und mich nach keinem richten zu müssen. Ich werde immer wieder gefragt, ob das nicht furchtbar langweilig ist. Nein, überhaupt nicht! Ich habe dort Zeit, mir Gedanken zu machen, zu lesen, etwas zu erkunden oder wenn mir danach ist, neue Menschen kennenzulernen. Da wird einem nie langweilig und Angst haben braucht man auch nicht.
Sei mutig und fahr mal ein paar Tage irgendwo alleine hin. Für den Anfang reichen auch mal drei Tage Städtetrip. Sei offen und lass dich darauf ein, ich bin mir sicher, du wirst wunderbare neue Erfahrungen machen und gestärkt zurückkommen.

work-life-balance sabrina lorenz

Tipp 2:  Tu Dinge in der Freizeit, die du wirklich liebst!

Weil ich mich in den letzten Jahren immer wieder mit mir als Person Sabrina auseinandergesetzt habe, weiß ich, wer ich als Mensch bin, was ich brauche und was mir guttut. Um also im Alltag nicht völlig erschöpft zu sein, weil andere Menschen dies oder das tagein, tagaus von dir wollen, rate ich dir, nur Dinge in deiner Freizeit zu tun, die du wirklich liebst! Ja, auch Kompromisse sind in Ordnung, aber nur bis zu dem Grad, bei dem es dir noch guttut. Als Beispiel kann ich dir erzählen, dass ich einmal pro Woche vormittags in der Ponyreitschule Eschenhof reiten gehe. Mein Herz geht auf, wenn ich in der Früh in den Stall komme, mir der Wind oder die Sonne ins Gesicht schlägt und ich den Pferden beim Fressen zuschaue. Anschließend bei der Reitstunde lasse ich mich völlig auf das Pferd und meine Lehrerin ein, lerne dazu, setze mich auseinander und komme auch mal an Grenzen. Hinterher bin ich meistens rot im Gesicht und verschwitzt, aber den restlichen Tag strahle ich wie ein Honigkuchenpferd. Warum? Weil ich in dem Moment etwas tue, das ich liebe und das mich unglaublich glücklich macht. Das füllt die Akkus wieder auf und gibt mir Energie für die restliche Arbeitswoche.

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Tipp 3: Probiere auch mal etwas völlig Neues aus!

Was mir neben der Ruhe auch mal gut tut, ist „Action“ in Form von, etwas zu tun, das ich vielleicht noch nie getan habe, oder etwas nachgehen bzw. vertiefen, was mich eben interessiert.
Das heißt zum Beispiel einen Workshop oder Kurs belegen, zu etwas, das sonst nicht in meinem Tagesablauf zu finden ist. Ich liebe zum Beispiel die große Auswahl der Münchner Volkshochschule. Dort habe ich schon so viele tolle Kurse belegt, bin in neue Themen eingestiegen und habe wunderbare Menschen kennengelernt, die in dem Moment ja die gleiche Neugier auf ein Thema hatten. Oder ich habe z.B. einen Workshop bei Lea von Rosy & Grey belegt und habe mich im Lettern versucht, obwohl ich sonst gar nicht so der DIY oder „Handarbeits“-Typ bin.
Oder man wühlt sich mal durch die Homepage von z.B. Jochen Schweizer und schaut, was es für Erlebnisse gibt, die einem eine Erinnerung und ein Abenteuer bescheren.
Überleg dir doch gleich mal, was dich schon immer mal interessiert hat und wofür bis jetzt vielleicht noch keine Zeit war. Nach deinem Erlebnis bist du wie beschwingt, ein bisschen stolz auf dich selbst und auch das erfüllt dich, weil du deinen Horizont erweitert hast und sich dein Gehirn mal mit etwas anderem beschäftigt hat, als dem Gewohnten.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben, damit auch du deine persönliche Work-Life-Balance findest. Wenn du mir gerne schreiben möchtest und mir erzählen magst, oder sogar Tipps für mich hast, dann freue ich mich über eine Nachricht an info@sabrina-lorenz.de

Viel Spaß bei deiner Me-Time!
Deine Sabrina